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Pfarreifahrt

 

Sonnige Tage im  Waldviertel - Heimreise durch Sturm und Wind

 

 

Die schönen Reiseeindrücke drohten schon zu verblassen, als der Pfarrausflug am Mittwoch in die Ausläufer des Sturms über Rosenheim und Miesbach geriet. Felder weiß von Hagel ließen bei der Durchfahrt erahnen, wie dort das Unwetter gewütet hatte. Bei der abschließenden Rast am Irschenberg schien jedoch das Schlimmste überstanden. Doch weit gefehlt - vor der nächsten Gewitterfront schafften wir es gerade noch rechtzeitig in den schützenden  Bus zu kommen. In der nächsten halben Stunde waren die ganze Erfahrung und das Können von Martin Schleier, unserem bewährten Busfahrer, gefragt.

 

Dabei hatte das Ganze am Sonntag so gut angefangen. Bei nachlassendem Regen waren Mitglieder aus der Pfarrei Verklärung Christi, einige Mitglieder aus  Mariae Himmelfahrt, Schongau sowie Bürgermeister Karl-Heinz Gerbl mit Frau frohgelaunt gestartet. Bestens geplant und vorbereitet vom Ehepaar Krauthauf und begleitet von Pfarrer Karl Rottach führte unser Weg zunächst nach Linz, der Landeshauptstadt von Oberösterreich. Nach der  Besichtigung der Wallfahrtsbasilika Pöstlingberg "Sieben Schmerzen Mariä" und einer Führung durch Linz reisten wir nach Freistadt. Dort bezogen wir Quartier für die nächsten drei Tage.

 

Montagmorgen saßen alle wie vereinbart um 8.00 Uhr im Bus. Über Gmünd und Waidhofen an der Thaya fuhren wir nach Eibenstein  zu Abt Joachim Fridolin Angerer.  Als gebürtiger Rottenbucher freute er sich sehr über den Besuch aus der alten Heimat und feierte mit uns die Heilige Messe.  Danach standen die Besichtigungen der Klöster Geras und Altenburg auf dem Programm. Vor allem die Ausgrabungen und der über 200 m lange Haupttrakt in Altenburg waren mehr als beeindruckend. Auf der Rückfahrt konnten wir noch einen Blick auf das Stift Zwettl werfen.

 

Der Dienstag stand mit der Tour nach Budweis und Krummau im Zeichen Südbohmens. Mit fast 100.000 Einwohnern ist Budweis das Wirtschafts-, Finanz- und Kulturzentrum. Vom Schwarzen Turm hat man einen wundervollen Blick vor allem über den Premysl Otokar II.-Platz, der zu den größten Plätzen Mitteleuropas gehört. Auf diesem Platz wurde das Gruppenbild aufgenommen.   Krummau ist die Perle des Böhmerwalds und seit 1992 UNESCO Kulturerbe. Das Stadtbild wird dominiert von dem ausgedehntem Schlosskomplex mit dem malerischen Turm. Nach dem ausgiebigem Stadtrundgang konnte man sich bei Kaffee und Kuchen am Ufer der Moldau über die Eindrücke des Tages unterhalten.

 

Am Mittwoch schließlich nahmen wir uns Zeit für Freistadt. Nicht nur mit der Lage an einer Salzstraße und der historischen Stadtmauer gibt es Gemeinsamkeiten mit Schongau. Nach einem kurzen Stopp in Kefermarkt mit dem berühmten gotischen Flügelaltar bildete das Stift St. Florian bei Linz den Schlusspunkt. Ein Kurzkonzert auf der Bruckner Orgel  und einer Führung - beides durch den Siftsorganist Klaus Sonnleitner - bildeten den glanzvollen Abschluss einer erlebnisreichen Reise.

 


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