Ökumene

Ökumene heißt:
      gemeinsam Gottesdienst feiern!!!

Ökumene heißt:
      sich gegenseitig kennen - und verstehen lernen!!!

Ökumene heißt:
      gemeinsam über Fragen des Glaubens und der Ethik reden!!!

Ökumene heißt:
      lebendige Begegnung von Gruppen und Gremien!!!

Ökumene heißt:
      das gemeinsame Gebet und die gemeinsame Spiritualität pflegen!!!


Ökumenischer Arbeitskreis Schongau (seit 2003)

Mitarbeiter: Elisabeth Wagner, Simone Zink, Pfarrer Mooser (Mariä Himmelfahrt), Sabine Rebehn, Pfarrer Wellner, (Evangelische Gemeinde), Damaris Reißmann, Alexander Eichberg, Pastor Otto (Freie evangelische Gemeinde),Sabine Muck (Evangelische Gemeinde Peiting), Elisabeth und Maurice de Coulon (Quäker), Mechthild Gerbig (Verklärung Christi),


Ziele und Aufgaben:

• gegenseitiges Kennen lernen, 
• ökumenische Arbeit in Schongau anregen und durchführen
• Austausch über Themen des Glaubens und der Glaubensgemeinschaften

Was wir in der Vergangenheit getan haben:

• Gesprächsabende zu den Themen: Eucharistie und Abendmahl, Beten, Kirche und Ämter, Dietrich Bonhoeffer, Reisebericht aus Sambia,
• Konzert mit Daniel Kallauch für Kindergarten- und Grundschulkinder
• Fahrt zum Ökumenischen Kirchentag nach Berlin 2003
  und zum Ökumeneischen Kirchentag nach München 2010, zwei Berichte dazu weiter unten
• Mitarbeit bei ökumenischen Aktivitäten
• Feier von ökumenischen Gottesdiensten ( Weltgebetstag der Frauen, Buß – und Bettag, Gebetswoche zur Einheit der Christen, Schulgottesdienste)


Kontakt. Mechthild Gerbig, Klammspitzstr.17 / Tel.: 90418

 

Eindrücke vom 2. Ökumenischen Kirchentag finden Sie im Fotoalbum

 

 

Damit ihr Hoffnung habt.

2. Ökumenischer Kirchentag in München vom 12.-16. Mai 2010

 

„Damit ihr Hoffnung habt“: Ein passenderes Motto hätte man für den 2. ÖKT, gar nicht finden können angesichts der Krise in der Weltwirtschaft, des wankenden Euros, des Krieges in Afghanistan ,der Erwärmung der Erde, der Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche  und des Rücktritts der evangelischen Bischöfin Margot Käßmann.

Auch Gläubige aus unserer Pfarrei machten sich als Dauergäste und Tagesgäste auf den Weg nach München, um das vielfältige Angebot des ÖKT auszuschöpfen und die Gemeinschaft mit Christen aller Konfessionen zu  feiern und zu erleben.

Über 3000 Veranstaltungen,  in den Messehallen und verteilt in ganz München  fanden statt - wie zum Beispiel Podiumsdiskussionen, Gottesdienste, Vorträge und Bibelarbeiten,  Mitmachkonzerte, Workshops, Elternkurse, psychologische Beratung , ökumenisches Fußballfest, Kabarett , spirituellem Tanz, Musical und Theater, Filme, Ausstellungen und vieles mehr.

Über 900 Werke, Verbände, Räte und ehrenamtlich arbeitende Gruppen aus Kirche und Gesellschaft stellten sich und ihre Arbeit in vier Hallen der Messe in München vor. Die Besucherinnen und Besucher konnten erleben, in welchem Maße und mit welchen Themen die unterschiedlichen Initiativen das kirchliche und gesellschaftliche Leben im In-und Ausland mitgestalten.

Zu den Höhepunkten der Veranstaltung zählten:

-der Eröffnungsgottesdienst auf der Theresienwiese  mit Erzbischof Dr. Reinhard Marx und Landesbischof Dr. Johannes Friedrich sowie die Eröffnungsgrüße durch Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler.

-der Abend der Begegnung (Innenstadt und Altstadtring wurden zur Festmeile mit 195 kulinarische Schmankerlständen, Information und Mitmachangebote sowie 14 Bühnen mit Musik.)

-die Ökumenische Feier zu Christi Himmelfahrt auf dem Odeonsplatz (mit Bischöfen Vasilios, Marx und Friedrich).

-die Brotfeier auf dem Odeonsplatz . Mit einer orthodoxen Vesper auf dem Odeonsplatz wurde die Gemeinschaft der Christen sichtbar gemacht. An 1000 Tischen teilte mehr als 10 000 Christen verschiedener Konfessionen gesegnetes Brot.

- einige Großkonzerte mit Nena, Christiane Stürmer und Wise Guys

-sowie Diskussionen zu den Themen

  „Frauen und Macht- Frauen mit Macht“ mit Landesbischöfin a.D. Margot Käßmann .

„Wie viel Hoffnung bringt die Ökumene?“ mit dem Mainzer Kardinal Karl Lehmann.

„Hoffnung in Zeiten der Verunsicherung“ mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

„Migration und Kirche“ mit Bundesinnenminister Thomas de Maiziere.

„Sexueller Missbrauch in der Katholischen Kirche“ mit Bischof Dr. Stephan Ackermann und P. Klaus Mertes (SJ Rektor Canisius-Kolleg in Berlin).

Trotz dunkler Wolken und regnerischem, kalten Wetter nahmen über 130 000 Dauergäste und viele Tagesgäste an diesem Treffen teil.  Der 2. ÖKT war ernster, demütiger  und selbstkritischer als der 1. ÖKT 2003 in Berlin.

Das Motto „Damit ihr Hoffnung habt“ ist wegweisend für die Kirche und die Gläubigen in Deutschland und konnte eindrucksvoll in den Tagen in München erfahren werden.

 

Alexandra Notz

 

Was mich besonders faszinierte am 2. Ökumenischen Kirchentag :  die „Ehrenamtlichen“

 

39 299 Frauen, Männer und Jugendliche waren als Mitwirkende rund um den Kirchentag tätig. Bei den 3039 Veranstaltungen hielten 2444 Referenten diverse Vorträge. Allein 3157 Musiker spielten in den Bläsergruppen mit. 2520 Sängern wirkten bei  verschiedenen Vokalchöre mit.

16 809 Mitarbeiter organisierten den ÖKT. Dazu zählten vor allen mehr als 6000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die alleine oder mit ihrer Gruppe aus ganz Deutschland nach München anreisten um den 2. ÖKT mit großem Engagement zu unterstützen.

An ihren farbigen Halstüchern erkannte man Helferinnen und Helfer . Diese arbeiteten als Dolmetscher, Einlasskontrolleure, Auskunftgeber,  Ordnungsdienstler,  Müllsortierer, Abwäscher, Fahrer,  Verkäufer, Parkplatzanweiser, Papphockerfalter, Maler, Schildmacher, Plakatkleber und vieles mehr. Besonders beim Schließen überfüllter Hallen oder bei der Gepäckaufbewahrung stützte sich die Organisation auf die oft jungen Freiwilligen. Mit ihrem Eifer und Ihrer ansteckenden Begeisterung ersetzten sie oft teures Fachpersonal und trugen erheblich zu einer positiven Atmosphäre des ÖKT bei.

Nicht unerwähnt darf der Einsatz der 1400 Sanitäter bleiben, die für den Notfall allzeit bereitstanden.

 

Alexandra Notz


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