Jugend
Zeltlager in Rettenbach

 

Zeltlager 24.-28.5.2010 in Rettenbach

Einmal quer durch die Zeit – unter diesem Motto stand in diesem Jahr unser alljährliches Zeltlager, das wieder in Rettenbach stattfand. Schon bei der Hinfahrt im Bus ging die Reise los und die Kinder wurden in die Zeit der Ägypter zurück versetzt, wobei Hieroglyphen lösen und sich zur Mumie verwandeln nur zwei der Aufgaben waren. Auch musste sich jede Gruppe ihre eigene Zeitmaschine basteln, um überall mitreisen zu können. Weiter ging es bei der Schnitzeljagd in die Zukunft, deren Weg in diesem Jahr nicht durch bunte Fäden angegeben wurde, sondern jede Gruppe ein GPS-Gerät bekam und mit den richtigen Koordinaten den Weg finden musste. In der Steinzeit mussten alle ihr Können beim Bauen von alltäglichen Sachen, wie etwa Schla­fen, Kochen oder Fortbewegung, mit Naturmaterialien beweisen. Am gleichen Tag ging es dann auch wieder ein Stück nach vorne in der Zeit und eine mittelalterliche Olympiade wurde abgehalten, in der jeder seine ritterlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen konnte. Der Wilde Westen wurde schon bei auf­gehender Sonne eingeläutet und Cowboys und Indianer lieferten sich bei der Blasrohr­schlacht einen erbit­terten Kampf um den Klapp­stuhl, der am Ende zum Zeichen des beschlossenen Friedens auf dem Lagerfeuer verbrannt wurde. Am Nachmittag konnten sich Grüpplinge wie Grup­penleiter bei den Workshops vom frühen Aufstehen erholen. Hier gab es zu jeder Zeit etwas passendes, wie etwa Ritterschilder kleistern, Cowboyhütte bemalen oder Indianertrommeln aus Ton basteln. Die letzte Reise ging in die Hippy-Zeit, bei der alle viel Spaß bei tollen Spielen hatten. Die Aben­de boten ebenfalls spannende Unterhaltung. Von Singen am Feuer, Stockbrot machen über Nachtwanderung mit Gruselge­schich­te war alles mit dabei. Auch die Nachtwache machte ihren Job ausge­zeichnet und trotz täglicher Versuche das Banner zu stehlen, konnte es erfolgreich verteidigt wer­den. Am Freitagvor­mittag durften wir unseren Pfarrer auf dem Zeltplatz begrüßen, der eine Andacht mit allen feierte, worüber wir uns sehr freuten. Nach dieser vollen, aber schönen Woche ging es für die Grüpplinge am Freitag­nach­mittag schon wieder nach Hause. Die Gruppenleiter genossen noch einen weiteren Abend am Feuer bevor es für sie am Samstag nach Abbauen und Aufräumen auch zu Ende war.
Insgesamt hatten wir wieder eine tolle Woche, in der uns auch das Wetter bis auf einen Vormittag wieder wohlgesonnen war. Wie immer ging sie leider viel zu schnell vorbei.
Vielen Dank an alle Gruppenleiter, die sich ein spannendes Programm überlegt und durchgeführt haben, an das Küchenteam, das für das leibliche Wohl sorgte, an Feve, der immer zur Stelle war, wenn es Probleme gab, und an Bernhard Schöner und Alexander Gerbig, die jedes Jahr dafür sorgen, dass das Zeltlager überhaupt stattfinden kann. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, bei dem hoffentlich wieder alle mit dabei sind.


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